Bekommt mein Ehepartner ohne eigenes Einkommen auch eine Zulage?

    Kurze Antwort

    Ja, wenn Sie selbst förderberechtigt sind und Ihr Ehepartner einen eigenen Vertrag hat, in den er mindestens 120 € im Jahr einzahlt. Seine Grundzulage wird aus Ihren Beiträgen berechnet und beträgt höchstens 175 € im Jahr. Den Höchstwert erreicht er, sobald Sie mindestens 350 € im Jahr einzahlen.

    Die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim bei Heidelberg berät Familien, Angestellte, Beamte und Selbstständige persönlich zum Altersvorsorgedepot 2027, weil sich Zulagen, ein alter Riester-Vertrag und die betriebliche Altersvorsorge nur im Zusammenspiel richtig rechnen lassen.

    Stand: 21.10.2026 · Allgemeine Information, keine individuelle Beratung · Albert Klee, Versicherungsvertreter (Reg.-Nr. D-P08Y-WGE61-73)

    Das sollten Sie außerdem wissen

    Rechtsgrundlage ist § 84 Satz 3 und 4 EStG in der Fassung des Altersvorsorgereformgesetzes. Die Regel wurde im Gesetzgebungsverfahren nicht verändert.

    Die Kinderzulage kann dem mittelbar berechtigten Partner zustehen. Auch sie wird dann aus den Beiträgen des förderberechtigten Partners berechnet.

    Den Berufseinsteigerbonus gibt es für mittelbar Berechtigte nicht. Hat der förderberechtigte Partner noch einen alten Riester-Vertrag, gibt es für den neuen Vertrag des Partners keine Zulage.

    Kurz erklärt: Altersvorsorgedepot 2027

    Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 und ersetzt Riester für neue Verträge. Der Staat zahlt 50 % Zulage auf die ersten 360 € Eigenbeitrag und 25 % auf den Teil bis 1.800 €, also höchstens 540 € Grundzulage im Jahr. Dazu kommen bis zu 300 € Kinderzulage je Kind und einmalig 200 € Bonus für Förderberechtigte unter 25.

    Weitere Fragen zu Altersvorsorgedepot 2027

    Wie hoch ist die Zulage beim Altersvorsorgedepot?

    Die Grundzulage beträgt 50 % auf die ersten 360 € Eigenbeitrag und 25 % auf den Teil von 360,01 € bis 1.800 €. Das ergibt höchstens 540 € im Jahr. Für jedes kindergeldberechtigte Kind kommen bis zu 300 € Kinderzulage dazu, wenn Sie mindestens 300 € einzahlen.

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    Soll ich meinen Riester-Vertrag behalten oder ins Altersvorsorgedepot wechseln?

    Das hängt vom Vertrag ab. Alte Verträge mit hohem Garantiezins und guten Rentenfaktoren lohnt es sich oft zu behalten. Bei teuren Verträgen mit niedriger Garantie kann der Wechsel in die neue Förderung oder eine förderunschädliche Übertragung sinnvoll sein.

    Ausführliche Antwort
    Ab wann gibt es das Altersvorsorgedepot?

    Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027. Das Gesetz wurde vom Bundestag am 27. März 2026 beschlossen und am 8. Mai 2026 vom Bundesrat gebilligt. Es ist im Bundesgesetzblatt 2026 I Nr. 156 verkündet.

    Wer ist beim Altersvorsorgedepot förderberechtigt?

    Förderberechtigt sind vor allem Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung und Beamte. Neu ab 2027 sind auch Selbstständige unter 67 förderberechtigt. Ehe- und Lebenspartner ohne eigene Förderberechtigung können mittelbar gefördert werden.

    Was ist die Frühstart-Rente?

    Die Frühstart-Rente sieht vor, dass der Staat für Kinder vom 6. bis zum 18. Geburtstag 10 € im Monat in ein Vorsorgedepot einzahlt. Der Bundestag hat sie am 16. Oktober 2026 beschlossen, die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus. Sie ist unabhängig vom Altersvorsorgedepot der Eltern.

    Kann ich beim Altersvorsorgedepot Geld verlieren?

    Ja, beim Altersvorsorgedepot ohne Garantie hängt der Wert von den Kapitalmärkten ab und kann schwanken. Wer mehr Sicherheit will, kann Produkte mit 80 % oder 100 % Beitragsgarantie wählen. Über lange Laufzeiten gleichen sich Schwankungen oft aus, garantiert ist das aber nicht.

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    Allianz Generalvertretung Albert Klee, Rathausplatz 7, 69221 Dossenheim bei Heidelberg. Kostenlos und unverbindlich, vor Ort, per Video, Telefon oder WhatsApp.

    Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Leistungen und Beiträge hängen vom gewählten Tarif ab. Albert Klee ist gebundener Versicherungsvertreter der Allianz.