Wer braucht eine Berufshaftpflichtversicherung?

    Kurze Antwort

    Jeder, dessen Arbeit Kunden einen finanziellen Schaden zufügen kann, sollte eine Berufshaftpflicht haben. Für Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten, Ärzte, Versicherungsvermittler und Wohnimmobilienverwalter ist sie vorgeschrieben. Auch Unternehmensberater, IT-Dienstleister, Ingenieure und Agenturen tragen dieses Risiko.

    Die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim bei Heidelberg berät Freiberufler, Heilberufe und beratende Unternehmen persönlich zur Berufshaftpflicht, weil Pflichtversicherungssummen, Tätigkeitsbeschreibung und Nachhaftung exakt zum Beruf passen müssen.

    Stand: 21.10.2026 · Allgemeine Information, keine individuelle Beratung · Albert Klee, Versicherungsvertreter (Reg.-Nr. D-P08Y-WGE61-73)

    Das sollten Sie außerdem wissen

    Ein typischer Fall: Ein Steuerberater versäumt eine Frist, und der Mandant verliert dadurch Geld. Die Berufshaftpflicht zahlt den Schaden.

    Die Mindestversicherungssummen legt das jeweilige Berufsrecht fest. Oft ist eine höhere Summe sinnvoll.

    Kurz erklärt: Berufs- und Vermögensschadenhaftpflicht

    Die Berufshaftpflicht, auch Vermögensschadenhaftpflicht genannt, zahlt, wenn Kunden durch einen Fehler in Ihrer Beratung, Planung oder Verwaltung einen finanziellen Schaden erleiden. Für Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Ärzte und Wohnimmobilienverwalter ist sie gesetzlich oder berufsrechtlich vorgeschrieben. Für Berater, IT-Dienstleister und Agenturen ist sie dringend zu empfehlen.

    Weitere Fragen zu Berufs- und Vermögensschadenhaftpflicht

    Brauche ich als IT-Dienstleister eine Berufshaftpflicht?

    Ja, IT-Dienstleister sollten eine IT-Haftpflicht mit Vermögensschadendeckung haben. Fehler in Software oder Systemen können bei Kunden Ausfälle und hohe Folgekosten verursachen. Viele Auftraggeber verlangen den Nachweis im Vertrag.

    Ausführliche Antwort
    Welche Berufshaftpflicht braucht eine Arztpraxis?

    Ärzte sind berufsrechtlich verpflichtet, eine ausreichende Berufshaftpflicht zu haben. Sie deckt Schäden aus Behandlungsfehlern, Aufklärungsmängeln und Organisationsfehlern in der Praxis. Die nötige Deckungssumme hängt stark vom Fachgebiet ab, operative Fächer brauchen deutlich mehr.

    Ausführliche Antwort
    Was ist die Nachhaftung in der Berufshaftpflicht?

    Die Nachhaftung regelt, ob Schäden versichert sind, die erst nach Vertragsende gemeldet werden. Gerade Beratungsfehler fallen oft erst Jahre später auf. Achten Sie auf eine ausreichend lange Nachhaftung, vor allem beim Ruhestand oder der Aufgabe der Tätigkeit.

    Brauchen Hausverwalter eine Vermögensschadenhaftpflicht?

    Ja. Wohnimmobilienverwalter brauchen nach der Gewerbeordnung eine Berufshaftpflicht mit mindestens 500.000 € je Schadenfall und 1 Mio. € für alle Schäden eines Jahres. Auch Verwalter von Gewerbeimmobilien sollten sich absichern.

    Zahlt die Berufshaftpflicht auch Anwaltskosten?

    Ja, die Berufshaftpflicht prüft Ansprüche und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Die Kosten dafür trägt der Versicherer. Das ist oft genauso wertvoll wie die Zahlung berechtigter Schäden.

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    Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Leistungen und Beiträge hängen vom gewählten Tarif ab. Albert Klee ist gebundener Versicherungsvertreter der Allianz.