Kurze Antwort
In die private Krankenversicherung können Angestellte wechseln, deren Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, sowie Selbstständige, Freiberufler und Beamte. Gesetzlich Versicherte können ihren Schutz mit Zusatzversicherungen für Krankenhaus, Zähne oder ambulante Leistungen ergänzen. Der Wechsel in die PKV ist eine langfristige Entscheidung, weil eine Rückkehr in die gesetzliche Kasse oft schwer ist.
Die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim bei Heidelberg berät Kundinnen und Kunden aus Sinsheim persönlich zum Thema Private Krankenversicherung und Zusatzversicherung, weil Beiträge im Alter, Familienplanung und Leistungsumfang langfristig zusammenpassen müssen.
Stand: 21.10.2026 · Allgemeine Information, keine individuelle Beratung
Die Allianz Generalvertretung Albert Klee in Dossenheim bei Heidelberg berät Kundinnen und Kunden aus Sinsheim persönlich zum Thema Private Krankenversicherung und Zusatzversicherung. Termine sind vor Ort am Rathausplatz 7 in Dossenheim, per Video oder telefonisch unter 06221 866798 möglich. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Die PKV lohnt sich vor allem für Beamte, weil die Beihilfe einen großen Teil der Kosten trägt. Für gut verdienende Angestellte und Selbstständige kann sie sich lohnen, wenn Leistungsumfang, Familienplanung und Beitragsentwicklung im Alter passen. In der PKV zahlt jede Person einen eigenen Beitrag, auch Kinder.
Nur unter bestimmten Bedingungen. Angestellte kommen zurück, wenn ihr Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt und sie jünger als 55 Jahre sind. Ab 55 ist die Rückkehr in den meisten Fällen ausgeschlossen.
Für gesetzlich Versicherte, die im Krankenhaus Chefarztbehandlung und ein Ein- oder Zweibettzimmer wollen, ist sie sinnvoll. Die Kasse zahlt nur die allgemeinen Krankenhausleistungen. Die Zusatzversicherung übernimmt die Kosten für Wahlleistungen.
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist die Einkommensgrenze, ab der Angestellte nicht mehr gesetzlich krankenversicherungspflichtig sind. Liegt Ihr regelmäßiges Bruttoeinkommen darüber, können Sie in die PKV wechseln. Die Grenze wird jedes Jahr angepasst.
Selbstständige können wählen zwischen freiwilliger gesetzlicher Versicherung und privater Krankenversicherung. In der gesetzlichen Kasse richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen. In der PKV richtet er sich nach Alter, Gesundheit und Tarif. Welche Lösung besser passt, hängt von Einkommen, Familie und Plänen ab.
Eine ambulante Zusatzversicherung zahlt zum Beispiel Sehhilfen, Heilpraktiker, Vorsorgeuntersuchungen oder Zuzahlungen zu Arznei- und Hilfsmitteln. Welche Leistungen enthalten sind, unterscheidet sich je nach Tarif stark.
Die Beiträge können steigen, vor allem durch höhere Gesundheitskosten und medizinischen Fortschritt. Ein Teil des Beitrags fließt in Alterungsrückstellungen, die den Anstieg dämpfen. Zusätzlich entfällt ab 60 ein gesetzlicher Zuschlag, und Tarife mit Beitragsentlastung senken den Beitrag im Ruhestand.
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